Besuch beim Obelink in Holland

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Am 30. Mai 2013  besuchte ich das "Camper Einkaufsparadies Europas". Es handelt sich um den Camper Megastore "Obelink Vrijetijdsmarkt" in Winterswijk, Holland. Von uns aus gesehen ist das eine Fahrt von knapp zwei Stunden. Der Ort befindet sich ganz in der Nähe der Grenze. Der nächste größere deutsche Ort ist Bocholt. Schon oft hatte ich von diesem Einkaufsparadies der besonderen Art gehört oder gelesen. Dort soll es angeblich alles und vor allem extrem günstig geben, was man für das Camperleben braucht. Da wir nun tatsächlich Bedarf an ein paar größeren Anschaffungen haben, z.B. ein neues Vorzelt, und ich mich vorher im Internet entsprechend informiert hatte, war es Zeit dem "Paradies" einen persönlichen Besuch abzustatten.

Der von uns gewählte Tag war Fronleichnam, bei uns in NRW noch gesetzlicher Feiertag. In den Niederlanden ist dies kein Feiertag, so daß der Obelink geöffnet sein sollte. Wahrscheinlich wäre er aber auch an einem Feiertag geöffnet gewesen, so wie ich das mittlerweile mitbekommen habe. Als wir auf dem Gelände ankamen, war ich überrascht: erstens über die schiere Größe der 65.000qm Hallen und zweitens über den unglaublichen Andrang. Wir hatten Glück noch einen Parkplatz zu bekommen. OK, es ist Saisonanfang und halb Deutschland hat frei, aber trotzdem war wirklich extrem viel los. Natürlich fast ausschließlich Deutsche. Gedränge, Parksituation, Umgebung und das Gebäude erinnerten mich stark an einen IKEA Besuch in Köln-Godorf an einem Samstagvormittag vor Weihnachten. :-) Innen ist die IKEA-Illusion dann allerdings schlagartig vorbei. Ich muss sagen, der Laden hat ja so gut wie kein Ambiente, beeindruckt aber alleine durch sein überwältigendes Angebot. Es handelt sich um mehrere mehrstöckige Gewerbehallen, voll gestopft mit einfachen Regalen oder Gitterboxen, in denen die Waren wie in einem 1-Euro Laden präsentiert werden. Ein ausgepacktes Stück liegt immer obendrauf, darunter dann die Ware zum mitnehmen. Zubehör gibts in Hülle und Fülle - alles was man sich vorstellen kann. Optisch anders sieht es bei den Zelten aus, dort war ich schier überwältigt. Jedes, aber auch jedes einzelne angebotene Zelt, sei es ein Einmannzelt zum Radeln oder die 10-Mann Jurte der Pfadfinder ist komplett aufgebaut und begehbar, insgesamt sicher über 100 Stück. Hier kann man nach Herzenslust Fummeln, Messen und Schauen. Natürlich sind auch alle Vorzelte aufgebaut, so daß das Ausmessen des richtigen Vorzelts für unseren Wohnwagen kein Problem war. Letztendlich hatte ich die Wahl zwischen den Modellen "Amalfi" und "Rimini", wobei das Urteil letztendlich für das Amalfi ausfiel. Dann wollte ich noch zwei neue Klappstühle haben, wobei ich dann die Qual der Wahl zwischen sicher über 30 verschiedenen Modellen hatte. Auch die von mir gesuchte Dachluke konnte ich problemlos aus einer Gitterbox ziehen. Der Knaller schlechthin ist die zweite Etage der größten Halle. Hier stehen doch tatsächlich die gebrauchten Wohnwagen INDOOR und können komplett besichtigt werden. Auch neue Faltwohnwagen sind hier zu finden. Trotz des enormen Andrangs haben sich die Menschen in den 65.000qm gut verteilt. Alleine im Restaurant hat sich alles ein wenig geknubbelt - und an den Kassen natürlich, obwohl genug geöffnet waren.

Noch ein Wort zu den Preisen. Ja, sie sind tatsächlich so günstig, daß sich bei größeren Anschaffungen durchaus auch eine längere Anreise lohnen kann. Ich habe das Vorzelt (ist allerdings eine "Hausmarke" von Obelink) für die Hälfte des in Deutschland üblichen Preises bekommen. Für die Stühle waren gar nur ein Drittel fällig und die Dachluke (original Fiamma) gab es gut 40 Prozent billiger.

Nach dem Besuch beim Obelink kann man noch nach Winterswijk reinfahren und ein Grolsch auf dem schönen Marktplatz genießen. Einen ersten Überblick über das Angebot beim Obelink kann man sich auf der Homepage verschaffen: www.obelink.de. Zu beachten ist, daß das Angebot vor Ort noch reichhaltiger ist, als im Internet dargestellt.

Nachfolgend ein paar Bilder von meinem Besuch dort. Ich muss mich für die Qualität der Bilder entschuldigen, sie wurden lediglich mit dem Handy gemacht und sind teilweise schlecht belichtet plus verwackelt. Aber ich denke man bekommt einen kleinen Eindruck von dem gewaltigen Markt.

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