Herbstwochenende an der Mosel mit Heizungstest

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Einer der Hauptgründe für die Anschaffung des Frankia war, dass wir mit der eingebauten Heizung und den isolierten Wänden die Campingsaison etwas nach vorne und hinten ausdehnen könnten. Und genau das wollten wir in diesem Jahr auch noch ausprobieren. Meine Frau fuhr Anfang Oktober 2017 für ein Wochenende auf ein Seminar - die Gelegenheit nutzte ich, um mit den Kindern ein Campingwochenende im Herbst zu verbringen. Da wir für ein Wochenende nicht weit fahren wollten, sind wir "nur" ein Stündchen zur Mosel gereist, auf den Inselcampingplatz in Winningen, ganz in der Nähe der Autobahnbrücke (die übrigens NICHT stört!). Das Wetter war recht bescheiden vorhergesagt, so dass trotz "Brückentagwochenende" nicht besonders viel los war. Der Platz liegt direkt an einem Yachthafen und ist vor allem bei Wassersportlern sehr beliebt. Es gibt keine Parzellen, sondern große Wiesen, auf die man sich halt da hinstellt, wo noch Platz ist. Wir hatten das Glück eine Stelle direkt am Ufer der Mosel zu bekommen. Diese waren auch trotz des geringen Andrangs bald alle besetzt. Unser Sonnensegel konnte ich gerade noch so aufbauen, danach begann schon die Uferböschung. Der Platz war wirklich wunderschön und wir konnten den Schiffen aus dem Fenster der Dinette beim Vorbeifahren zusehen. Dadurch, dass wir noch einen Wasserplatz ergattert hatten, war es allerdings arg weit zum einzigen Sanitärhaus des Platzes. Aber dank Bordtoilette war das auch zu ertragen. Das Sanitärhaus ist übrigens ganz in Ordnung, aber unbeheizt und offen (Gittersteine statt Fenster). Es gibt eine Gaststätte mit Brötchenservice. Diesen haben wir allerdings nicht genutzt, da ich unbedingt meinen neuen Omnia-Backofen ausprobieren wollte, den ich als Werbegeschenk zu einem Abo der Zeitschrift "Camping Cars & Caravans" bekommen hatte. Deshalb haben wir uns Aufbackbrötchen schmecken lassen. Die Temperatur fiel zeitweise auf unter 10 Grad, so dass endlich einmal wie geplant die Truma-Heizung aktiviert wurde. Und diese hat es nun wirklich in sich. Ich hatte ja bisher noch nie das Vergnügen, deshalb war allen neu für mich. Innerhalb von 15 min. stieg die Temperatur im Innern von 16 auf kuschelige 22 Grad. Danach reichte die Stufe 1 (von 10) um die Temperatur zu halten. Nachts haben wir die Truma gar nicht genutzt, da reichte die Abwärme von uns selbst um einigermaßen angenehme Temperaturen zu halten. Zum Frühstück kam dann wieder die Heizung zum Einsatz. Nach zwei gemütlichen Nächten sind wir dann wieder abgereist, um eine wichtige positive Erfahrung reicher.

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