Umbau Toilettenraum / Abwasserentsorgung

Drucken

Mit dem Toilettenraum haben wir ein kleines Problem: wir sind alle keine kleinen Leute! Wenn man auf der Toilette sitzt, kann man die Tür vom Toilettenraum nicht mehr zumachen. Klar, es bleibt alles in der Familie, aber auch unsere Kinder kommen nun in ein Alter, wo sie sich etwas mehr Privatsphäre wünschen. Verursacher des Problems ist das Waschbecken, das für den kleinen Raum ziemlich riesig ist. Da wir uns eher im Waschhaus waschen als im Wohnwagen kam mir schnell die Idee, das große Becken durch ein kleineres zu ersetzen, das zum Händewaschen und Zähneputzen reicht. Bei Fritz Berger kaufte ich für 35,- Euro ein kleines Eckwaschbecken, welches schön in den Raum passt. Die Armatur und den Abfluss konnte ich problemlos in das kleinere Becken einbauen. Die vielen Schläuche und Kabel in der Ecke sehen zwar momentan noch etwas unschön aus, aber da machen wir noch eine Abdeckung aus Stoff drüber, so wie das vorher war. Nun hat man auch als großer Erwachsener locker genug Platz, um eine "Sitzung abzuhalten".  

Die zweite Sache um die ich mich kümmern musste war der Abfluss. Beim Kauf hatten Küche und Bad separate Abflüsse. So hätte ich zwei Abwassertanks gebraucht, um das Grauwasser aufzufangen. Deshalb habe ich die Beiden Abflüsse mit einem Stück 19mm Gartenschlauch und Kupfer-Lötfittings aus dem Sanitärbereich miteinander verbunden. Das hintere Ende am Toilettenraum bleibt offen. Hier kann man das Abwasser entweder mittels Schlauch direkt in einen Bodenauslass leiten, oder mit einem kleinen Schlauchstück in den Grauwassetank laufen lassen. Da der Schlauch leider um den Rahmen geführt werden musste, konnte kein stetiges Gefälle bis zum Auslass realisiert werden. So wird immer etwas Wasser im Schlauch stehen. Wir müssen mal sehen, wie sich das in der Praxis auswirkt. Momentan läuft deshalb das Wasser in der Küche recht langsam ab, aber damit kommen wir erst einmal klar.

Durch den Wegfall des großen Waschbeckens hatten wir nun zu wenig Ablagen - wohin mit Seife & Co., die nicht in den Spiegelschrank passen? Als erstes habe ich aus dem Baumarkt einen günstigen Seifenhalter besorgt, komplett aus Edelstahl. Dieser wurde so montiert, dass ein Block Seife darin auch abtropfen kann. Auf der gegenüberliegenden Seite montierte ich eine kleine Ablagekonsole von Fiamma. Damit war das Problem gelöst. 

Bei unserer Abschlusstour 2017 "flog" uns der Wasserhahn um die Ohren. Der schwenkbare Arm, aus dem das Wasser strömt, war abgesprungen und das Wasser spritzte mit vollem Strahl gegen die Wand. Nachdem wir das Bad wieder trockengelegt hatten, steckte ich den Arm wieder drauf und sicherte ihn mit Panzerband. Der Wasserhahn war mir schon länger ein kleiner Dorn im Auge, da er einen "Sprühkopf" hatte, dessen Wasserverteilung für das kleine Waschbecken viel zu groß war. Also nutzte ich die Gelegenheit und tauschte ihn gegen einen neuen, sehr viel kleineren Wasserhahn aus. Hier kommt nur ein einzelner Wasserstrahl heraus, der zudem viel näher in der Mitte des Waschbeckens austritt. Es ist übrigens der gleiche Wasserhahn, den ich auch im Paradiso eingebaut hatte. Bewährt hatte er sich also schon! 

Copyright © 2018 Kellerseiten.de. Template designed by olwebdesign.