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Hier stelle ich Zubehör oder kleinere Um-/Einbauten am Wohnwagen vor, für die sich eine eigener Beitrag nicht lohnt!

Einige der wenigen Ausrüstungsgegenstände, die wir aus dem Paradiso mitgenommen haben: der praktische kleine Mülleimer, der sich prima am unteren Teil der Tür befestigen lässt. So ist er nie im Weg!

 

 

 

Auch der Feuerlöscher aus dem Paradiso findet seinen Platz wieder im neuen Wohnwagen. Direkt hinter der Tür ist er immer griffbereit und hängt zudem kaum im Weg herum.

 

 

 

Das Sonnensegel haben wir schon sehr lange, haben es aber noch nie genutzt. Beim Paradiso mussten wir aus Platzgründen einen Teil des "Lebensraums" in das Vorzelt verlegen, da uns der Wohnwagen nur als "Schlafwagen" diente. Der Frankia ist nun ausreichend gross, so dass wir uns auch mal spontan entschließen könnten, "nur" das Sonnensegel aufzuspannen.

 

  

Im festen Wohnbereich mittlerweile Pflicht, sollte auch im mobilen Wohnbereich ein Rauchmelder nicht fehlen. An dieser Stelle war vom Vorgänger eine Alarmanlage installiert worden, von der ich aber leider die Fernbedienung nicht mitbekommen hatte. Also habe ich die Alarmanlage herausgeworfen und stattdessen den Rauchmelder montiert. Zu dem Gerät muss man wohl nicht viel sagen, außer dass es Leben retten kann!!!

 

 

Die Zusatzspiegel für den Zugbetrieb mit Caravan haben wir mit dem Frankia zum ersten Mal gebraucht. Der Paradiso war ja so schmal und niedrig, dass Zusatzspiegel nicht nötig waren. Gekauft haben wir die Spiegel im niederländischen Camping-Megamarkt "Obelink". Für das Zweierset wurden knapp 30,- Euro fällig. Die Spiegel machen einen sehr soliden Eindruck, der Haltearm ist aus Metall. Auch die Befestigung ist solide und trotzdem einfach zu montieren. Auf unseren Kangoo passen die Spiegel perfekt. Ein Spiegel ist übrigens leicht gewölbt, für ein vergrößertes Blickfeld. Ob man diesen Spiegel links oder rechts montiert, darf man selber entscheiden. Damit die Spiegel bei der Lagerung nicht einstauben, sind extra zwei Taschen dabei. Die Spiegel sind zudem mit einer E-Nummer versehen. Die Spiegel haben sich bislang sehr bewährt. Die Sicht nach hinten ist vor allem in dem gewölbten Spiegel ausgezeichnet, weshalb ich ihn links montiert habe. Der rechte Spiegel zittert etwas, aber das liegt wahrscheinlich an dem Originalspiegel vom Kangoo, der etwas locker sitzt.

Der Abwassertank für Grauwasser von Fiamma ist auch ein Kauf aus dem "Obelink". Da er rollbar ist, soll er den Transport des Abwassers zur Entsorgungsstation erleichtern, wenn es an der Parzelle auf dem Campingplatz keinen eigenen Abwasseranschluss gibt. Er fasst 23 Liter.

 

 

 

Da wir nun endlich eine TRUMA-Heizung haben, aber diese sehr alt ist, war mir ein wenig Sicherheit wichtig. Es kann nämlich passieren (unwahrscheinlich, aber man sollte darauf gefasst sein), dass Kohlenmonoxid (CO) austritt. Wie jeder weiß, kann eine Kohlenmonoxid-Vergiftung durch das geruchslose Gas durchaus tödlich enden! Dieser CO-Melder soll uns davor schützen. Über den korrekten Anbringungsort habe ich sehr viel widersprüchliches gehört und gelesen. Sogar die Anleitung zu dem Gerät schweigt sich aus. Am vernünftigsten erschien mir das Argument, dass sich das CO gleichmäßig mit der Raumluft mischt und man deshalb den Detektor in der Raummitte montieren soll. Hier im Eingangsbereich neben der Küche erschien mir ein geeigneter Platz. NACHTRAG: nachdem ich die Gelegenheit hatte mich ausführlich mit einem Berufsfeuerwehrmann zu unterhalten, habe ich den CO-Melder auf sein Anraten hin noch einmal versetzt. Er hängt nun in Augenhöhe an der Tür zum Kleiderschrank.

Unserem Wohnwagen sieht man an, dass er in den letzten Jahren immer trocken stand, wahrscheinlich unter einem festen Dach. Das ist bei uns leider nicht mehr möglich. Deshalb wollte ich möglichst schnell eine ordentliche Abdeckplane haben. Mit "einfachen" Gewebeplanen aus dem Baumarkt habe ich schlechte Erfahrungen gemacht - die Haltbarkeit ist einfach zu gering, die Befestigung suboptimal. Diese Plane hier habe ich mal wieder beim Obelink gefunden und per Internet bestellt, was problemlos funktioniert hat. Die Plane ist extra für Freizeitfahrzeige gedacht und entsprechend ausgestattet. Sie besteht aus einem dreilagigen Material, das wie eine Klimamembran wirken soll. D.h. wasserdicht von außen, aber atmungsaktiv von innen. Die Plane ist UV-stabil und mit breiten Verzurrungsriemen ausgestattet. Die Riemen sind mit Schnellverschlüssen versehen und ausreichend lang. Alles macht einen wertigen und durchdachten Eindruck. Das einzige Problem: in den "Löchern" oder "Poren" auf der Oberseite kann sich Schmutz festsetzen. Da ständig Material aus den Bäumen rieselt, unter denen der Wohnwagen steht, ist außerdem die recht weiche Oberfläche der Plane nicht hilfreich, da sich die kleinen Zweige und Lärchennadeln darin verhaken und nicht vom Regen heruntergespült werden können. Aber ich muss mal abwarten, wie sich das in der Praxis auswirkt. Momentan bin ich sehr zufrieden mit dem Produkt. 

Beim Rangieren unseres Frankia merkt man deutlich den Gewichtsunterschied zum kleinen Paradiso. Er lässt sich zwar einigermaßen gut schieben, aber mitunter kann es etwas mühselig sein. Da hilft das originale, kleine und schmale Bugrad wenig. Um uns das Leben ein wenig leichter zu machen, habe ich deshalb ein Stützrad mit Luftreifen besorgt. Es ist deutlich breiter und größer als das Plastikrad und rollt einfacher über Unebenheiten hinweg.

 

Bei unseren Testfahrten waren Stechmücken ein größeres Problem. Durch die riesige Türöffnung kann natürlich alles nach Lust und Laune hineinfliegen. Dieser "Flauschvorhang" soll die Plage zumindest etwas eindämmen. Bei Nichtgebrauch lässt sich der Vorhang seitlich zusammenbinden. Im Handel sind diese Dinger auch als "Chenille-Vorhang" bekannt und bei fast allen Campingfahrzeugen Nachrüst-Standard, sofern sie nicht mit Fliegenschutztüren ausgestattet sind.

 

Der Stecker für die fahrzeugseitige Beleuchtung war eigentlich noch ganz in Ordnung. Allerdings schauten hinten die blanken Kabel raus und ließen sich auch nicht mehr befestigen. Als ich ihn aufmachte sah ich, dass die Zugentlastung gebrochen war. Da sich langsam auch der Gammel breitmachte habe ich ihn kurzerhand ausgetauscht. Es war ein 13-poliger Stecker verbaut, bei dem aber nur die früher üblichen 7 Pins belegt waren. Der neue Stecker ist einfach ein "0815"-Teil aus dem Obelink, hat 3,99 Euro gekostet und funktioniert ordentlich!

 

Ich fand das Heck unseres Frankia immer ein wenig kahl. Schon früh kam ich deshalb auf die Idee, einen Aufkleber anzubringen. Die Entscheidung hat dann aber fast zwei Jahre gedauert... Ich wollte auf gar keinen Fall etwas Kitschiges oder so einen dämlichen Spruch wie: "alt, aber bezahlt" oder "entschuldigen Sie, dass ich so dicht vor Ihnen herfahre". Irgendetwas Geschmackvolles sollte es sein, das zudem zum Thema Reisen passt. So eine Europakarte mit den Ländern die man schon bereist hat fand ich nicht schlecht, aber irgendwie ist das ja auch wieder Aufschneiderei... :-) Letztendlich habe ich dann auf einem Wohnmobil eine große Kompassrose gesehen und wusste sofort: DAS ist es! Bestellt habe ich sie über Amazon und sie hat einen Durchmesser von 55cm. Das Material ist geplotterte Klebefolie.  Falls man sich also irgendwann einmal daran sattgesehen hat, kann man das Ganze rückstandslos entfernen.

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