Clubschiff AIDAluna

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Revells neues Meisterstück im Großmaßstab 1:400 ist die bekannte AIDAluna, das "schönste Lächeln der Meere". Das Original wurde, wie auch die Schwesterschiffe AIDAdiva und AIDAbella, auf der Meyer Werft in Papenburg gebaut. Die "Diva" wurde im Jahr 2007geliefert, "Bella" und "Luna" folgten in den Jahren 2008 und 2009. Weitere Schiffe der "Sphinx-Klasse" sind geplant. Als perfekte Ergänzung zur "Queen Mary 2" gehören beide Modelle unbedingt zusammen auf´s Regal, nur um zu zeigen wie groß diese Schiffe sind.

 

Lange war sie angekündigt, lange musste man warten, dann war sie endlich im Handel. Die AIDAluna gehört zur sogenannten "Sphinx-Klasse", davon gehören mehrere Exemplare zur AIDA-Flotte. Über die bekannten Schiffe mit dem Kußmund muss man wohl nicht viel schreiben, sie sind sicher jedem bekannt. Hier nur ein paar Fakten: Länge 252m, Breite 32m, Tiefgang 7m, 2500 Passagiere, 600 Besatzungsmitglieder, 13 Decks, 33800 PS, Höchstgeschwindigkeit 20 kn (42 km/h).

Kommen wir zum Modell. Revell hat sich hier schon fast selbst übertroffen. Passgenauigkeit und Aufbau gehören zum Besten, was momentan auf dem Markt zu bekommen ist. Die Anleitung ist klar und übersichtlich, auch wenn hier und da eine Bauteilnummer verdreht wurde. Für den geübten Modellbauer ist das kein Problem. Und geübt sollte man sein, denn das Schiff ist nichts für Anfänger. Abgesehen von der Bemalungsorgie (Stichwort Balkone, die ich mir allerdings diesmal gespart habe) sind Unmengen kleiner und filigraner Teile zu verbauen. Die gewaltige Menge Klarsichtteile verlangt zudem nach einem umsichtigen Umgang mit dem Klebstoff. Andererseits gibt es da nichts, vor dem man sich fürchten muss. Alle Teile passen sehr gut zusammen. Durch die stattliche Länge von über 60 cm braucht man eine Menge Platz auf dem Basteltisch. Die Größe hat jedoch den Vorteil, daß das ganze Modell recht griffig ist und sich gut handhaben lässt. Die Formenbauer haben ebenfalls ganze Arbeit geleistet und so lässt sich das Modell wunderbar modular aufbauen. Angefangen habe ich mit dem Rumpf, den ich komplett fertig lackiert und beklebt habe. Darauf setzte ich dann Stück für Stück die Aufbauten, bis ich ganz oben am Schornstein angelangt war.  

Das Modell hat einen Platz in unserem Treppenhaus in ca. zwei Metern Höhe gefunden, genau unter der "Queen Mary 2". Da beide Schiffe den gleichen Maßstab haben, kann man sie prima miteinander vergleichen.

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