Ocean Liner -Queen Mary 2-

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Was wurde über die Queen Mary 2 nicht schon alles geschrieben, der unangefochtenen Königin der Meere. Da möchte ich eigentlich gar nichts mehr zu sagen, Informationen findet man zuhauf im Netz. Interessant, daß Cunard die "QM2", wie sie allgemein genannt wird, als Linienschiff klassifiziert, obwohl sie mittlerweile schon fast mehr im Kreuzfahrtdienst unterwegs ist. Warum das Schiff eine solche Faszination ausstrahlt kann man nicht genau sagen, aber auch ich war einer der Personen, die beim ersten Besuch der QM2 in Hamburg live vor Ort waren, nur um sie einmal mit meinen eigenen Augen zu sehen.

Kommen wir also direkt zu Modell. Als man bei Revell beschloss, die Queen Mary neben dem Maßstab 1:1200 auch in einem größeren Maßstab aufzulegen, war die Fangemeinde sehr gespannt. Eigentlich war der Maßstab 1:600 geplant. Dann allerdings kam Heller mit einer 600er QM2 auf den Markt. Da beschloß man bei Revell Nägel mit Köpfen zu machen und das Modell im Maßstab 1:400 herauszubringen. Das war eine große Überraschung für die Fangemeinde, denn in diesem Maßstab wäre das Modell über 86cm lang und damit ein echt großer "Pott"! Die ersten Fotos und Testmodelle versprachen einiges und da auch ich mich der Faszination des riesigen Schiffes nicht entziehen konnte, landete einer der Bausätze als Geschenk in meinem Fundus.

Das Modell lässt sich gut zusammenbauen. Wie fast bei allen Modellen von Revell aus neuen Spritzgußformen ist die Passgenauigkeit gut bis sehr gut. Es gibt zwar ein paar Spachtelstellen, jedoch durchweg harmlos. Was allerdings wirklich dumm gelöst ist: es gibt keine Trennwand im Innern des Modells. Wer wie ich diesen Umstand erst im Nachhinein merkt, kann an den Balkonen und Fenstern durch das ganze Schiff hindurchschauen... Warum dieses Modell trotz der Größe und guter Passgenauigkeit nicht für Anfänger geeignet ist: die Lackierung ist eine riesige Herausforderung. Man kann nur sehr wenig mit Airbrush oder Sprühdosen lackieren, der Großteil will mit der Hand gepinselt werden. Da sind z.B. fast 800 Balkone einzeln mit der Hand auszumalen, unzählige Streben und Verglasungen. Dann noch meterweise filigrane Reling... An diesem Modell habe ich lackiermäßig meinen Meister gefunden, dementsprechend bin ich nicht allzu zufrieden. Bedenket man jedoch, daß das Modell aufgrund seiner Größe hoch oben im Treppenhaus hängt und der Betrachtungsabstand ca. zwei Meter beträgt, ist alles wieder im Lot.

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