Notfallschlepper der niederländischen Küstenwache -Waker-

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Ein Notschlepper ist ein behördlich betriebener hochseetüchtiger Schlepper, der zur Abwehr einer Gefahr für Menschen, die Umwelt oder die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs manövrierunfähige oder -behinderte Schiffe an einen sicheren Ort verbringen kann oder sie gegen Wind und Strömung halten oder kontrolliert verdriften, bis kommerzielle Schleppdienste den Havaristen übernehmen oder seine Manövrierfähigkeit wieder hergestellt ist.

Die Notwendigkeit zur Unterhaltung von Notschleppern wird in den Nordseeanrainerstaaten seit den 90er Jahren gesehen, resultierend aus der Abnahme der Anzahl kommerzieller Bergeschlepper bei gleichzeitiger Zunahme der vom einzelnen Schiff ausgehenden Gefahren. Derzeit unterhält unter anderem die Bundesrepublik Deutschland acht, das Vereinigte Königreich vier, Frankreich zwei und die Niederlande einen staatlichen Notschlepper (aus www.wikipedia.de).

Die niederländische Küstenwache entschied sich für den ehemaligen Bergungsschlepper Smit Houston. Die Smit Houston war ein typischer Bergungsschlepper der Smit Reederei. Sie wurde 1976 in Holland gebaut und bis 1990 von Smit als Bergungsschlepper genutzt. Danach wurde sie mehrfach umgebaut und u.A. auch von Greenpeace (mit Namen Solo) genutzt. Zuletzt stand sie in den Diensten der niederländischen Küstenwache als Waker. 2010 wurde das Schiff nach einem Brand im Maschinenraum abgeschrieben und abgewrackt. Neuer Bergungsschlepper ist die Esvagt Connector.

Der Bausatz von Revell basiert auf dem Bausatz der Smit Houston aus dem gleichen Hause. Allerdings ist dieses Modell komplett in weiß gespritzt und beinhaltet einige Zusatzteile für den Umbau. Das Modell lässt sich wunderbar bauen, größere Hürden gibt es nicht, lediglich ein paar Ungenauigkeiten am Aufbau der Brücke. Sensationell auch hier wieder die filigranen Relings. Sie mögen zwar nicht genau maßstäblich sein, aber die Passgenauigkeit ist schon fast unverschämt gut. Etwas ärgerlicher sind die zu kurzen Decals der seitlichen Rumpfstreifen. Sie müssten eigentlich bis zur Wasserlinie herunterreichen.

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