Ersatz für den Pavillon

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Wie bei unserem Praxistest in Holland schon erwähnt hatte sich ein Gartenpavillon als Heckzelt überhaupt nicht bewährt. Ein "richtiges" Zelt musste her. Ein Busvorzelt hätte prima gepasst, nur leider kostet sowas ab 160,- Euro aufwärts. Wieder einmal war es mein Vater, der mir hier weiterelfen wollte. Er hatte sich für sein WoMo ein Geräte-/Küchenzelt gekauft, Grundfläche 200 x 185 cm, Höhe 200 bis 180 cm, stabiles Stahlrohrgestänge. Dort hinein wollte er bei längeren Aufenthalten seine Fahrräder und Gartenmöbel stauen, um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen. Es erwies sich für ihn allerdings als ein wenig zu klein, so daß er es mir als Heckzelt anbot. Zwar erschien es mir ebenfalls als ein wenig zu klein, aber ich wollte es gerne mal ausprobieren. Das Zelt besitzt einen großen Eingang, in den der Kangoo gerade so passt. Die Heckklappe kann im Innern geöffnet werden und hebt das Zeltdach ein klein wenig an, was bei Regen eher von Vorteil ist. Es gibt auf allen Seiten riesige Fenster aus Folie. Die Fenster konnen mit aufrollbaren Zeltbahnen zugehängt werden. Am oberen Rand befinden sich große Lüftungsöffnungen aus Gaze. Das Aufstellen geht recht schnell, da es ein sehr einfaches Zelt ist. Einen Boden gibt es nicht. Wenn man mit dem Kangoo in die Eingangsöffnung fährt, hat man keinen Platz mehr um hinein- und herauszukommen. Also muss man eine Ecke des Zelts am Boden aus dem Hering aushängen, was aber kein großes Hindernis darstellt. Der Platz reicht gerade für einen Tisch und Stühle, so daß alle Familienmitglieder bei Schlechtwetter sitzen können. Bei einer Zeltbreite von 200 cm kann zudem eine Person im Zelt schlafen. Dafür muss man den Boden natürlich mit einer Plane auslegen. Ausserdem gilt es noch eine Art Schürze zu fertigen, die das Heck des Kango mit dem Zelt rundherum bündig abschließt. Insgesamt gesehen ist das Zelt nicht unbedingt die Lösung die ich angestrebt hatte, aber immer noch um Längen besser als der Pavillon.

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