Testaufbau der Liegefläche

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OK, die Kiste ist also nun fertig! Nun könnt ihr exklusiv beim ersten Testaufbau dabei sein und zusehen ob meine Pläne richtig waren oder nicht... Der Testaufbau erfolgt ohne Matratze. Wir werden es dann beim ersten Test unter realen Bedingungen mit einer Luftmatratze 125x190cm versuchen.

Die Campingkiste mit allen Telen im Kofferraum. Die Stangen würden während der Fahrt
natürlich mit einem Riemen gesichert werden.

Die Kiste wird vorne mit einem Spannriemen an den Ösen im Kofferraumboden
gesichert. Die Oktanorm-Stangen können entweder so wie hier hinter dem Trenn-
gitter oder oben im Hochdach transportiert werden. Stauraum gibt es in der Kiste
und darüber.

Als erstes werden beide Vordersitze ganz nach vorne geschoben und die Lehnen vorgeklappt.

Die Rücksitzbanklehne wird vorgeklappt.
Das selbstgebaute Trenngitter lässt sich übrigens nach oben ins Hochdach
schwenken oder man baut es gleich ganz aus.

Das "Lehnenschonbrett" wird aufgelegt.

Damit es nicht verrutscht hat es Aussparungen, die genau zwischen die Verriegelungen der Lehne passen.

Jetzt werden die Okanorm Stangen in die Kiste eingeführt und am Schonbrett mittels
Spanngurten festgezurrt.

Das erste Brett des Betts wurde aufgelegt.

Das mittlere Brett wird mittels eines Spannriemens fest an die Lehne gezurrt.
Das hat mehrere Gründe: erstens hält der Riemen das Ganze zusammen und
zweitens kann man sich hier auf die Kante setzten ohne daß das Brett auf der
anderen Seite hochklappt. Wichtig weil hier die Einstiege ins Bett sind.

Das "Kopfbrett ist ebenfalls aufgelegt.

Fertig ist die Liegefläche 120x190cm.

Blick durch die Schiebetüren, die als Ein- und Ausstieg dienen. Die Liegefläche wird bei Belastung
völlig gerade, weil sich das Polster der Rückbank zusammendrückt.

 

So, der Testaufbau hat also funktioniert. Die Liegefläche ist etwas schmaler geworden als ursprünglich geplant. Das liegt daran, daß die breitesten Bretter nur in 120cm aufzutreiben waren. Eine breite Luftmatratze oder etwas Ähnliches dürfte aber die Lücken zur Fahrzeugwand füllen. Ein dummer Fehler ist mir bei der Mittelarmlehne passiert! Eigentlich sollte das Bett über die Lehne hinausragen. Allerdings drückt sich die Rückbank unter voller Belastung mehr zusammen als gedacht, so daß das "Kopfbrett" durch die Lehne hochgedrückt wird. Das ist nun leider nicht mehr zu ändern, so daß ich die Mittelarmlehne beim Schlafen im Auto ausbauen muss. Ist zwar nicht so tragisch, da sie nur mit zwei Inbusschrauben befestigt ist, aber ärgerlich! Das Platzangebot ist ordentlich. Der Gesamtaufbau des Betts dauert etwa 5-6 Minuten.

 

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