5. Bautag: die Holzarbeiten sind fast fertig

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Wir beginnen den Bautag mit dem Schäften und verkleben von vier langen Leisten, die die Innen- und Außenweger werden sollen. Dann wird das Boot von den Mallen abgeschraubt und gedreht. Kurzfristig stellen wir es vor die Garage. Die Mallen werden vom Baubrett abgenommen und beiseite gestellt. Sie werden nicht weiter gebraucht (es sei denn man möchte ein weiteres Boot bauen). Mit Stichsäge, Schleifgerät und Stechbeitel verputze ich nun die Bug- und Heckrundung. Das Harz ist mittlerweile glashart geworden - zum Sägen braucht man ein Blatt mit feiner Verzahnung, sonst platzt alles weg. Wir tragen das Boot wieder in die Garage uns setzen es aufrecht auf das Baubrett. Nun kommt eine Verstärkungsplatte auf die Trennlinie zwischen den Bodenplattenhälften. Sie wird 10 cm breit, großflächig verklebt und vielfach verschraubt. Damit das Kanu seine vorgesehene Breite bekommt säge ich vor dem nächsten Schritt eine Holzleiste von 94 cm zurecht und spreize damit das Kanu genau in der Mitte. Die Leiste steckt von selber fest, so dass ich sie nicht provisorisch befestigen muss. Nun möchte ich die Innenweger einbauen. Doch schon beim ersten Versuch platzt mir die Leiste an der Schäftung auseinander. Das Gleiche beim zweiten Mal. Wir helfen uns mit einem Trick: wir passen die Leisten separat an und kleben/schrauben sie danach ins Boot. An der Schäftung setzten wir eine kräftige Zwinge an, die alles zusammenzieht. Passt und man sieht auch keinen Unterschied. Mit den Außenwegern verfahren wir genauso. Nur passen wir auf, dass die Schäftungen sich nicht gegenüber stehen. Das Boot hat nun eine wunderbare Rundung bekommen und schaut klasse aus!!! Da unser Kanu mit 4,80 Metern recht lang ist, braucht es zwei Querstreben. Die hatte ich mir beim Holzhandel aus einem Reststück Hartholz sägen lassen. Diese passe ich nun je 50cm rechts und links der Mittellinie an und klebe/schraube sie ein. Die provisorische Querstrebe kann nun entfernt werden. Mit diesem Schritt ist ein ganzer Tag Arbeit getan. Zwischendurch ist uns allerdings noch der PU-Leim ausgegangen und ich musste im Baumarkt neuen besorgen. Der war zwar schwierig zu finden, aber wenigstens vorrätig. Allerdings ist der neue Leim in einer Kartusche abgepackt und nicht in einer praktischen Plastikflasche. Dabei habe ich auch gleich noch 2-K Füllspachtel sowie Glasmatte und Polyesterharz besorgt.

Die Holzarbeiten sind nun so gut wie abgeschlossen. Fehlen nur noch die Kiele und zwei kleine Decks. Das ist an einem Vormittag erledigt. Die Sitze zählen ja als Zubehör...

Bauzeit heute: 6 h
Gesamtbauzeit: 21 h

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