2 Jahre später

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Mittlerweile sind seit dem Bau zwei Jahre vergangen und das Boot wurde nicht oft, aber immerhin einige Male benutzt. Leider ist in der Garage kein Platz für den Kahn, so dass unser Kanu draußen im Freien stehen muss. So ist es Wind und Witterung ausgesetzt. Nun ist so ein Holzboot nicht so beständig wie eins aus Kunststoff und es bedarf eigentlich regelmäßiger Pflege, die ich nicht ausgeführt hatte. Da wir in diesem Jahr einen Paddelurlaub im Spreewald machen wollten, unterzog ich das Boot im Frühjahr einer ausführlichen Inspektion. Insgesamt war der Zustand noch zufriedenstellend, nur an einer Spitze, wo sich die Feuchtigkeit sammelte, war das Holz rott. Das Holz würde großzügig ausgeschnitten und durch eine neue Platte ersetzt. Diese habe ich nicht mehr verschraubt, sondern mit eingedicktem Epoxydharz geklebt. Anschließend wurde der komplette Bootsboden von außen noch einmal überschliffen und mit Epoxy gestrichen. Beim Abschleifen des Bodens entdeckte ich noch einige Stellen, an denen der ursprüngliche Lack nicht mehr so gut haftete. Diese wurden alle großzügig freigeschliffen und neu beschichtet. Zum Schluss kam frischer roter Decklack drauf. Durch den langen, extrem trockenen Sommer entdeckte ich kurz vor der Abreise an den Seitenwänden noch ein paar kleinere Stellen, an denen sich das Holz so zusammengezogen hatte, dass kleine Risse entstanden waren. Da ich für eine ordentliche Reparatur keine Zeit mehr hatte, habe ich Flicken aus extra starkem Gewebeband angebracht. Mittlerweile hatte ich auch die sehr harten Sitzbänke mit einer Polsterung aus einer Isomatte versehen. So starteten wir dann in den Spreewald.  

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