13. Bautag: endlich fertig!

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Natürlich muss auch die Innenseite des Kanus wasserfest lackiert werden. Vorher habe ich mit der Schleifmaus und 240er Körnung noch einmal alles fein geglättet. Um den Holz-Look zu wahren habe ich hochwertigen Boots-Klarlack von "Epifanes" gekauft - horrend teuer. Er hat eine honigartige Färbung und Konsistenz. Da es im Innern des Boots viele Ecken und Kanten gibt, habe ich den kompletten Innenraum mit einem mittelbreiten Lackpinsel gestrichen. Die "Rotholz" Sperrholzplatten bekommen einen warmen, sanften Rotton, die Kiefernleisten schimmern gold-honigfarben. Auf meinem Laserdrucker habe ich ein Typenschild mit allen wichtigen Daten gedruckt, das Papier ausgeschnitten und mit Klarlack auf die Innenseite des Bugs geklebt. Eigentlich hatte ich gehofft, dass sich das Papier vollsaugt und sich somit fest anschmiegt, aber es sind doch leider einige Blasen entstanden. Ein Etikett mit unserer Adresse (ist in Deutschland wasserpolizeilich vorgeschrieben) befindet sich in gleicher Bauweise innen im Heck.

Dann bekommt unser Boot seinen Namen. Der Name "Nordlys" ist dänisch für Nord- oder Polarlicht. Es ist eine Hommage an unsere Liebe zu Skandinavien und speziell Dänemark, wo wir das Boot auch gerne im nächsten Jahr einsetzen wollen. Auch hier habe ich wieder Papier bedruckt, diesmal im Format DIN-A 3. Leider haben sich auch hier größere Blasen unter dem Papier gebildet. So richtig verstehen kann ich das nicht... Eigentlich wollte ich aus Folie Buchstaben plotten lassen, aber angesichts eines jetzt schon total überzogenen Budgets von ca. 450,- Euro habe ich das dann gelassen. Die Papierlösung sieht etwas schlampig aus, aber das Boot selber ist ja auch nicht gerade ein Meisterstück. Ich denke das passt schon zum Gesamtbild.

Und damit ist der Bau des Bootes beendet! Wir sind alle sehr gespannt auf die Erstwasserung...

Bauzeit heute: 1 h
Gesamtbauzeit: 33 h 

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